Spex Artikel - The Schweinebraten Incident
Am 2. November 2007
Liebe Leser,
Wir von Robocop Kraus freuen uns sehr über Berichterstattung über unsere Musikgruppe. Bei dem Artikel über uns in der Spex, einem von uns hoch geschätzten Magazin, mussten wir uns jedoch die Frage stellen: Wie kam der Schweinebraten in den Artikel? Was hat er da verloren? Hier wurde etwas falsch dargestellt, und auch wenn es wichtigere Themen geben mag - hier, für alle, die den Artikel gelesen haben, eine Art Gegendarstellung in Briefform:
Lieber Max,
ich habe seit kurzem deinen Spex Artikel über uns vorliegen. Es freut mich sehr, dass dir die Platte gefallen hat. In einem Punkt scheint es aber ein Missverständnis zu geben und das möchte ich gerne richtig stellen. Ich habe seit 10 Jahren nicht “mit sichtbarem Genuss Schweinebraten (…) verzehrt” - du musst das verwechselt haben, ich esse kein Fleisch. Auch sonst keiner in der Band, auch wenn wir das nicht so vor uns her tragen. Der Zusammenhang, in dem das steht, zeichnet zudem ein schiefes Bild von meiner Aussage über Fugazi. (…) Dass Fugazi, vielleicht wegen nachvollziehbarer Vorbehalte gegen Rockstargehabe, eine eben ganz andere Form von Inszenierung gewählt haben, war für mich einfach eine interessante Erkenntnis, hat aber gar nichts mit meiner Ernährung zu tun.
Ich würde mich über eine Antwort von Dir freuen.
Beste Grüße,
Thomas
Lieber Thomas,
uups. In der Tat: Missverständnis. Ich hätte schwören können, auf Deinem
Teller einen Schweinebraten gesehen zu haben… Wahrscheinlich habe ich
Deinen Teller mit MEINEM verwechselt… (obwohl ich Suppe gegessen habe).
Ich bitte aufrichtig um Verzeihung. Insbesondere da Du Recht hast, dass man
die anschließende Passage über Fugazi dadurch anders lesen könnte als von
Dir beabsichtigt.
Einigen wir uns darauf, dass es mir eine große Freude bereitet hat Dich
kennengelernt zu haben - und dass die wenigsten Leser (ich rede von
Promille) Dir daraus einen Strick drehen werden. Die meisten werden den (von
uns beabsichtigten) Eindruck erlangen, dass es sich lohnt mit Robocop Kraus
2007 auseinanderzusetzen.
Herzlich, Max
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